Juli 2020 – Ein freundlicher Gruß in immer noch schwieriger Zeit

Liebe Genossinnen, liebe Genossen,
meine Grüße an Euch sind nur ein kleines Zeichen, dass wir als Partei ganz langsam lernen unseren älterern Genossen zu sagen: Ihr seid uns wichtig, denn Ihr seid das Salz und die Würze der SPD und das schon seit vielen, vielen Jahren. Meine Frau und ich sehen Miniaturen außerhalb des Politikbetriebes, die uns alte Sozis beschäftigen. Und wir freuen uns, dass wir so viele Rückmeldungen bekommen. Wir werden diese Reihe fortsetzen. Heute haben wir ein Gedicht von Mascha Kaleko ausgesucht.

* 07.06.1907, Chrzanów, Polen
† 21.01.1975, Zürich, Schweiz

Die aus einer russisch-jüdischen Familie stammende Mascha Kaléko (geborene Golda Malka Aufen) verlebt ihre Kindheit in Marburg/Lahn und Berlin. Neben einer Sekretärinnenausbildung und Büroarbeit für die Jüdische Gemeinde besucht sie Abendkurse in Philosophie und Psychologie u.a. an der Humboldt-Universität.
Für heute Liebe Grüße von der SPD AG60plus

Cornelia Schell-Häbich und Michael Schell

Hier das Gedicht von Mascha Kaleleko: ich und du

Ich und Du wir waren ein Paar 
Jeder ein seliger Singular
Liebten einander als Ich und als Du 
Jeglicher Morgen ein Rendezvous 
Ich und Du wir waren ein Paar 
Glaubt man es wohl an die vierzig Jahr 
Liebten einander in Wohl und in Wehe 
Führten die einzig mögliche Ehe 
Waren so selig wie Wolke und Wind 
Weil zwei Singulare kein Plural sind.
Dieser Beitrag wurde unter Allgemein veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.